Handynummern-Rückwärtssuche: Unbekannte Anrufer ausfindig machen

Sollten Sie einmal von einer unbekannten Handynummer auf Ihrem Mobiltelefon angerufen werden, gibt es einen einfachen Trick mit dem Sie schnell die Identität des Anrufers ermitteln können, ohne ihn extra anrufen zu müssen.

Die angewandte Methodik hierfür nennt sich Handynummern-Rückwärtssuche.

Häufigster Beweggrund für die Handynummer-Rückwärtssuche ist dabei die Vermutung und die berechtigte Befürchtung, es könne sich bei den unbekannten Anrufern um Call-Center-Agenten von Unternehmen handeln, die Ihnen Produkte oder Dienstleistungen verkaufen oder einfach nur neue Kunden gewinnen wollen.

Anwendung

Die Ermittlung einer unbekannten Person einer Festnetznummer gestaltet sich denkbar einfach:

Über die im Internet angebotenen Telefonverzeichnisse wie „11 88 0“, „klickTel“, „Das Örtliche“, oder „Das Telefonbuch“ kann schnell der unbekannte Anrufer ermittelt werden.

Dafür wird einfach die unbekannte Telefonnummer eingetragen und schon werden die gespeicherten Daten über diese Person angezeigt.

Diese Telefonverzeichnisse können ebenfalls für die Rückwärtssuche nach Handynummern verwendet werden, in der Praxis sind dort jedoch relativ wenige Handynummern erfasst.

Eine weitaus geeignetere Möglichkeit stellt daher für diesen Zweck die Suchmaschine Sync.me dar, die wahlweise als App für Smartphones erhältlich ist, oder im Internet nutzbar. In diesem Telefonnummernverzeichnis finden sich auch vermehrt eingetragene Handynummern.

Alternativ gibt es noch den Internetdienst Tellows, der sich auf Werbenummern spezialisiert hat, und Ihnen nach Eintragung der unbekannten Handynummer Auskunft darüber gibt, ob es sich dabei um einen bereits bekannten Werbetreibenden handelt.

Vor- und Nachteile

Der Vorteil der Handynummernrückwärtssuche ist zweifelsohne, dass kein direkter Kontakt mit dem unbekannten Anrufer hergestellt werden muss um seine Identität zu ermitteln.

Als Nachteil kann der potenzielle Zeitaufwand angesehen werden, der nicht unbedingt zu einem befriedigenden Ergebnis führen muss, da sicher auch Werbetreibende darauf achten, nicht so schnell im Internet gefunden werden zu können.

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Hilfe, die Tastatur spinnt! Englische Tastaturbelegung aufheben

Jeder kennt das: Auf einmal spuckt die Tastatur statt des Z ein Y aus, Sonderzeichen sind an der falschen Stelle, und Umlaute sind ganz verschwunden!

Woran liegt’s?

Das Problem ist, dass die Tastatureinstellungen auf die englische Tastaturbelegung umgesprungen sind. Somit findet sich fast nichts mehr an der gewohnten Stelle. Übeltäter ist meist eine versehentlich gedrückte Tastenkombination, die für den Wechsel zwischen Tastaturbelegungen zuständig ist. Manchmal liegt es auch an neu installierter Software oder an einem neuen Rechner.

Schnelle Hilfe

Die Tastenkombination „Alt“ und „Shift“ bringt meist sofort die deutsche Tastaturbelegung zurück. Unten rechts in der Taskleiste wird die aktuelle Tastatursprache angezeigt. Steht dort also statt „DE“ ein „EN“, kann man auch mittels Mausklick auf „DE“ zurückwechseln.

Wenn das nicht hilft

Hilft der Shortcut nur bis zum nächsten Neustart, kann in der Systemsteuerung (Unterpunkt „Zeit/Sprache/Region“) auf Deutsch umgestellt werden. Die zuoberst angezeigte Sprache wird bei jedem Neustart angesteuert.

Der Shortcut „Alt/Umstelltaste“ war meistens durch das versehentliche Betätigen überhaupt erst Verursacher der Misere. Unter Windows 7 beispielsweise müssen Sie in der Systemsteuerung unter „Tastaturen und Sprachen“ den Punkt „Tastaturen ändern“ auswählen, dann unter „Erweiterte Tastatureinstellungen“ auf „Tastenkombination ändern“ klicken und dort „nicht zugewiesen“ in beiden Spalten auswählen, um diesen Shortcut ganz zu deaktivieren. Dann gehen Ihnen nie wieder versehentlich Umlaute und Co. „stiften“!

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